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[Review] Eschbach, Andreas - Black Out (Black Out #1)

Gebundene Ausgabe (mit Schutzumschlag)
Erschienen: 2010
Sprache: Deutsch
Verlag: Arena
Seiten: 461
ISBN: 978-3-401-06062-0
Preis: 17,95 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren 






Über den Autor:

Andreas Eschbach, geboren in Ulm, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und wurde vor allem durch den Thriller “Das Jesus-Video” (1998) bekannt, der auch verfilmt wurde. Mit “Eine Billion Dollar”, “Der Nobelpreis”, “Ausgebrannt” und zuletzt “Ein König für Deutschland” stieg Eschbach endgültig in die Riege der deutschen Top-Thrillerautoren auf. Seine Bücher für junge Leser erscheinen im Arena Verlag. Andreas Eschbach lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in der Bretagne. 


Klapptext:

Eine Welt, in der niemand mehr allein ist.
Ein 17-jähriger, der über einzigartige Fähigkeiten verfügt.
Und eine Jagd, die beispiellos bleiben wird.

Christopher ist auf der Flucht. Gemeinsam mit der gleichaltrigen Serenity ist er unterwegs in der Wüste Nevadas. Irgendwo dort draußen muss Serenitys Vater leben, der Visionär Jeremiah Jones, der sämtlicher Technik abgeschworen hat, nachdem er erkennen musste, welche Gefahren die weltweite Vernetzung mit sich bringen kann. Doch eine Flucht vor der Technik – ist das heute überhaupt möglich? Serenity ahnt bald, auf was und vor allem auf wen sie sich eingelassen hat. Denn der schwer durchschaubare Christopher ist nicht irgendjemand. Christopher hat einst den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt. Und nun ist er im Besitz eines Geheimnisses, das dramatischer nicht sein könnte: Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt.

Was wäre, wenn das Wissen und die Gedanken eines Einzelnen für eine ganze Gruppe verfügbar wären? Würden dann nicht Frieden und Einigkeit auf Erden herrschen? Wäre der Mensch dann endlich nicht mehr so entsetzlich allein? Oder könnte dadurch eine Macht entstehen, die zur größten Bedrohung der Welt wird?


Meinung:

Es gibt Bücher, die einfach nur unterhaltsam sind.
Es gibt Bücher, die einfach nur faszinierend sind.
Es gibt Bücher, die einfach nur spannend sind.
Es gibt Bücher, die einen einfach nur zum Nachdenken anregen.
Und es gibt Bücher, die einen einfach nur sprachlos machen.


Mit “Black Out” schafft es Andreas Eschbach einfach jede dieser Tatsachen zu erfüllen und mich als Leser vollends zu begeistern. “Black Out” zu lesen war nicht nur erschreckend, faszinierend und spannend, sondern hat mich als Leser auch wieder einmal auf den viel diskutierten Punkt Technik hingewiesen und das nicht alle Menschen einer Meinung sind. Viele sehen Technik einfach als Weiterentwicklung und wollen die Gefahren, die sich somit für die Gesellschaft stellen, nicht eingestehen. Doch irgendwo muss jeder zugeben, dass nicht jede technische Neuerung auch wirklich gebraucht wird. Mal ehrlich: Müssen wir wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar sein? 

Die Geschichte um den Jungen Christopher und seiner Reise und seinen Kampf gegen eine bestimmte technische Neuerung, die jeden Menschen seiner Individualität berauben würde, ist wirklich hervorragend, fesselnd, emotional und gesellschaftskritisch gut geschrieben. Der Autor befasst sich hierbei nicht nur mit dem Thema technische Neuerungen und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, sondern auch mit dem möglichen Verlust der Individualität jedes Einzelnen. 

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Christopher und Serenity, sodass man Einblick und Weiterentwicklung beider Charaktere miterleben kann. Serenity, die sich in dem Punkt weiterentwickelt, dass sie auch einmal hinterfragt, was eigentlich ihr Vater macht und lernt, dass Schule nicht alles ist, und Christopher, der lernt sich auf andere zu verlassen und dass er nicht immer alles alleine schaffen kann. Interessant und spannend an der Art wie der Autor die Geschichte erzählt, find ich, dass er mitten in der Handlung anfängt und während er die Handlung weiterlaufen lässt, die Charaktere – Christopher und Serenity – erzählen lässt, wie es dazu gekommen und warum sie sich auf ihrer Reise befinden. 

Auch finde ich die Charaktere – insbesondere die beiden Protagonisten – sehr sympathisch, klar und gut dargestellt und umgesetzt. Man konnte jeweils Christophers wie auch Serenitys Perspektive und Gefühlswelt sehr gut nachvollziehen und miterleben. 

Eigentlich kann ich zu Black Out nur eins sagen: Dieses Buch zieht einen in seinen Bann und lässt einen nicht mehr los. 

“Black Out” ist der erste Band einer neuen Reihe des Autors und ich möchte schon jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht!


Bewertung:

Eine Story, die einen umhaut und süchtig macht. 

Kommentare

  1. Hey :) Ich fand deine Rezension wirklich gut und hilfreich! Eschbachs Bücher habe ich immer mal wieder in der Hand gehabt, aber noch nie zugegriffen. "Black out" hört sich genau nach dem Mix aus Spannung und Süchtigmachen an, den ich gerne habe :)
    Liebe Grüße
    Svenja

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