[7 Days 7 Books] Erfahrungen nach einer Woche Marathon-Lesen


 

Wo ist nur die Zeit geblieben? Kaum war der Startschuss zum zweiten Auftakt von [7 Days 7 Books] gefallen, ertönte auch schon wieder der Schlusspfiff. Gemeinsam mit unseren Freunden, den Büchern, sind wir in der Aktionswoche in ferne Länder gereist, haben fremde Kulturen entdeckt, haben das Leben aus einem neuen Blickwinkel kennengelernt oder sind gar in eine uns unbekannte Welt mit Drachen und Hexen eingetaucht, und haben somit jeder für sich, viele verschiedene Leseeindrücke und –erfahrungen gesammelt. 


Genau wie Melanie, bin ich Wiederholungstäter und gemeinsam haben wir bereits im Mai 2011 erstmals Erfahrungen zum “Dauerlesen” machen können. Doch im Gegensatz zur damaligen Aktion hatte ich dieses Mal Urlaub und wusste bereits von vornherein, worauf ich mich einlasse und was für Bücher ich im Gegensatz zum ersten Mal auswähle. 

Während ich für die erste Aktion wesentlich mehr englischsprachige Lektüre ausgewählt hatte, habe ich mich dieses Mal – bis auf ein Buch – für deutschsprachige entschieden. Hierfür hatte ich natürlich meinen SuB nach entsprechenden literarischen Werken durchsucht und mich letztendlich für folgende Bücher entschieden, die bereits eine Weile darauf warteten, gelesen zu werden: 
 
  1. Daddy-Long-Legs by Jean Webster à 185 Seiten
  2. Dunkle Wasser von Mary Jane Beaufrand à 261 Seiten
  3. Lakota Moon von Antje Babendererde à 279 Seiten
  4. Talitha Running Horse von Antje Babendererde à 303 Seiten
  5. In Wahrheit wird viel mehr gelogen von Kerstin Gier à 265 Seiten
  6. Viermal Paradies und zurück von Carolyn Mackler à 255 Seiten
  7. Voll daneben von K. L. Going à 317 Seiten 

Und, weil ich ehrlich gesagt nicht daran geglaubt habe, tatsächlich alle sieben Bücher zu schaffen, hatte ich mir nur die nachfolgenden zwei Bücher optional beiseite gelegt: 
 
  • Dragon Touch von G.A. Aiken à 506 Seiten
  • Demon Lover von Devyn Quinn à 301 Seiten 

Überraschenderweise habe ich es allerdings – trotz Zeitdieben und sportlichen Aktivitäten – geschafft, alle neun Bücher zu lesen und Sonntag, am späten Nachmittag, stand ich vor meinem SuB und fragte mich, welches den als zehntes Buch dran glauben muss. Entschieden habe ich mich dann für “Die Sterne leuchten immer noch” von Sarah Ockler, was ich aber nach 45 Seiten zugeklappt habe, weil die Woche ihren Tribut forderte und ich ja nicht bis in die Puppen lesen konnte, da es heute Morgen Zeit wurde, wieder zur Arbeit zu müssen fahren. 
 
Aber solltet ihr mich fragen wollen, welches denn mein absolutes Highlight gewesen sei, kann ich euch diese Frage nicht beantworten, denn bis auf eines (was wirklich schrecklich war und so viele Schwächen hatte) haben sich die von mir ausgewählten Bücher die Waagschale gehalten und waren wirklich außerordentlich unterhaltsam und spannend; Bücher, die ich einfach empfehlen kann. 
 
Insgesamt gesehen, kann ich die Aktion für mich persönlich daher als Erfolg verbuchen, da ich mit neun ausgelesen Büchern und einem zehnten angefangenen über das Ziel von sieben Büchern hinausgeschossen bin. 
 
Seitentechnisch habe ich trotz gelesener neun Bücher nur 2.717 (einschließlich der 45 Seiten des zehnten Buches) geschafft. Nicht viel, aber immerhin habe ich fast meine 10 %-Hürde geschafft und darf daher bald wieder ganz ohne schlechtem Gewissen an einen kleinen Bücherkauf denken, denn meine letzten Zuwanderungen waren Vorbestellungen und zähle ich deswegen nicht.  
 
Alles in allem glaube ich, dass die Aktion nicht nur mir und meinem SuB gut getan hat, sondern auch den anderen Mitteilnehmern, soweit ich das jedenfalls euren Blogs entnehmen konnte. Und ob ihr nun das Ziel, sieben Bücher in sieben Tagen zu lesen, erreicht habt oder nicht, hoffe ich, dass ihr Spaß daran hattet und diese intensive Leseerfahrung genossen habt – ohne an zukünftige Rezensionen zu denken. Denn wie ich persönlich festgestellt habe, geht es unter den einzelnen Bücherbloggern schnell einmal verloren, sich ausschließlich auf das vorliegende Werk zu konzentrieren, denn schnell schweifen die Gedanken dazu ab, was man wohl darüber schreiben könnte. 
 
Letztendlich zählt aber nur die Freude am Lesen und nicht die Menge, die ihr gelesen habt. Deswegen ist es vollkommen egal, ob ihr ein Buch, zehn Bücher oder vielleicht gar kein Buch vollständig gelesen habt, was zählt ist der Spaß den ihr hattet. 
 
Sollten einige von euch erst verspätet auf [7 Days 7 Books] aufmerksam geworden sein, bin ich sicher, dass Melanie die Aktion bald wieder aufleben lassen wird, denn die Nachfrage ist groß (jedenfalls unter den Teilnehmern).  

Abschließend möchte ich mich nochmals (das kann ich gar nicht oft genug) in aller Form bei Melanie für die Initiierung der Aktion bedanken. Ebenso möchte ich allen Teilnehmern – offiziellen wie inoffiziellen (gibt es sicherlich auch, oder?) – für’s Mitmachen danken. Es war toll, eure Fortschritte mitzuerleben und wir (Melanie und ich) würden uns freuen, wenn ihr beim nächsten Mal ebenso zahlreich mitmachen würdet. 

Es war eine tolle Zeit. Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt [7 Days 7 Books]!
 
Eure animasoul

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