24.05.2012

[Review] Galen, Shana - Lord and Lady Spy

eBook
Format: Kindle Edition
Erschienen: 2011
Sprache: Englisch
Seiten: 376
Verlag: Sourcebooks Casablanca
ASIN: B005CKKDZU
Preis: ca. 3,94 €
Altersempfehlung: ab 16 Jahren 





About the author:

Shana Galen is the author of numerous fast-paced, adventurous Regency historical romances, including the 2008 RITA-nominated “Blackthorne’s Bride” and “The Making of a Gentleman”, RT Book Review’s 2010 Reviewer’s Choice for Historical K.I.S.S. Hero. Her books have been sold worldwide, including Brazil, Russia, Spain, Turkey, Japan, and the Netherlands, and have been featured in the Rhapsody and Doubleday Book Clubs. A former English teacher in Houton’s inner city, Shana now writes full time. She’s a wife, a mother, and an expert multitasker. 


Klapptext (Buchrückseite):

No man can outsmart him… 

Lord Adrian Smythe may appear a perfectly boring gentleman, but he leads a thrilling life as one of England’s most peeminent spies, an identity so clandestine even his wife is unaware of it. But he isn’t the only one with secrets… 

She’s been outsmarting hi for years… 

Now that the Napoleonic wars have come to an end, daring secret agent Lady Sophia Smythe can hardly bear the thought of returning home to her tedious husband. Untli she discovers in the dark of the night that he’s not who she thinks he is after all… 


Meinung:

“Lord and Lady Spy” ist meine persönliche erste Leseerfahrung mit einem Werk der Autorin Shana Galen und hat mich positiv überrascht. Nicht nur, dass die Autorin die Geschichte von Sophia und Adrian spannend, flüssig und gut verständlich erzählte, sondern auch mit Humor und einer gewissen Ernsthaftigkeit, die mich von Beginn an fesselte. 


Zwar erinnerte mich das Konzept der Geschichte ein wenig an den Film “Mr. & Mrs. Smith”, erlangte aber aufgrund des Handlungsverlaufes eindeutig ein Eigenleben und kapselte sich von seinem filmischen Gesellen ab. Anzumerken ist zudem, dass die Geschichte zwar einen kleinen Spionage-Anteil enthält, dieser sich letztendlich allerdings zu einer Kriminalstory entwickelt, in der die beiden Protagonisten den Mord an einem Gentleman aufklären sollen. 

Amüsant war ganz besonders zu erleben, wie sich die beiden Protagonisten besser kennenlernen bzw. überhaupt kennenlernen, obwohl sie bereits seit mehreren Jahren miteinander verheiratet sind. Aufgrund einiger Zwischenfälle haben sich Sophia und Adrian voneinander zurückgezogen und so konnte jeder unentdeckt vom anderen seiner geheimen Tätigkeit nachgehen. Erst als beide sozusagen in den Ruhestand geschickt werden und ihnen ein Fall von äußerster Wichtigkeit angetragen wird, entdecken sie das Geheimnis des anderen. Doch schon kurz darauf entbrennt zwischen den beiden nicht nur Rivalität, da es nur für einen Spion Platz in der Barbarican Group gibt, sondern auch eine Leidenschaft, die die Beziehung der beiden zeitweise in Frage stellt. Wer wird den Platz als Spion erlangen? Und welchen Preis werden die beiden dafür zahlen müssen?? 

Aufgrund der Rivalität und der Leidenschaft der beiden gab es für mich als Leser nicht nur einige sehr unterhaltsame, sondern auch humorvolle Szenerien zu erleben, die einerseits in Kontrast mit den Gefühlen der Protagonisten standen und andererseits mit ihnen konform. 

Als positiv empfand ich auch, dass man als Leser Adrian und Sophia bei ihren Ermittlungen und Befragungen begleiten konnte. Allerdings rückte hierdurch etwas die Entwicklung der emotionalen Beziehung zwischen den beiden in den Hintergrund und ließ wenig Raum für Romantik. 

Ebenso empfand ich das Ermittlungsergebnis, welches unseren beiden Protagonisten im wahrsten Sinne des Wortes in den Schoß viel als nicht nachvollziehbar und im Gegensatz zum Rest der Geschichte eher abstrakt. Auch das recht offene Ende, was letztendlich mehr verspricht, vermochte mich nicht zu überzeugen. 


Bewertung:

An und für sich ein unterhaltsamer und amüsanter historischer Liebesroman für Zwischendurch, an den man allerdings nicht allzu hohe Erwartungen stellen sollte, und dem es zudem an Romantik mangelt. 

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