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[7 Days 7 Books] Day 1

Es ist soweit, der sehnlichst erwartete erste Tag der Aktion ist da! *yeah* Und wie bereits bei den vorherigen Malen auch, war er bisher schon recht lesereich – wenn auch nicht so wie geplant.


Denn bis ca. 00.45 Uhr habe ich noch daran gelesen, den zehnten Band der Love at Stake-Serie von Kerrelyn Sparks (den ich nicht für die Aktion werte) auszulesen, damit ich sozusagen „buchfrei“ in die Aktion starten kann. Danach hab ich dann für ein paar Stunden die Augen geschlossen und versucht zu schlafen. Mein Schlafversuch wurde dann nachts um 03.00 Uhr von einem ziemlich heftigen Gewitter mit Donnergrollen, Blitzen und fetten Regentropfen, die gegen meine Fensterscheibe klopften unterbrochen. Dabei wieder einzuschlafen, war einfach zu viel. Das Licht anknipsen und anfangen zu lesen wollte ich dann aber auch nicht. Augen brauchen schließlich auch mal eine Pause.

So gegen 05.30 Uhr wurde ich dann – nachdem Gewitter Nummer 1 endlich abgezogen war – vom nächsten Gewitter in meinem Schlaf gestört sowie dem Plärren meines Weckers. Gott, ich hab Urlaub, wieso hab ich vergessen das Mistding auszumachen? Ganz einfach: er klingelt nur unter der Woche, weswegen man am WE mal ganz schnell vergisst, dass das blöde Ding überhaupt existiert. Nachdem ich Gewitter und Wecker überstanden hatte und das erste helle Licht sich am Himmel abzeichnete, habe ich mich zu meinem Regal aufgemacht und meine erste Lektüre herausgeangelt. Wohlgemerkt um ca. 07.15 Uhr.

Geangelt habe ich mir „Die Mütter-Mafia“ von Kerstin Gier. In der Regel mag ich die Geschichten von Frau Gier sehr, da sie recht humorvoll das wirkliche Leben umsetzen. Doch anscheinend fällt DIESES Buch bisher nicht in die Kategorie. Ich bin irgendwie jetzt schon von den ersten 58 Seiten total genervt und wir haben es gerade einmal 08.15 Uhr. Weswegen ich mich erst mal dazu entschieden hatte, mir ein Frühstückchen einzuverleiben und mich präsentabel zu machen. Ein kurzer Blick auf die Seitenzahlen lässt meine Lesestimmung nicht gerade zu Hochformen auflaufen. Ich hoffe, das Buch wird in den nächsten 260 Seiten noch besser. Bisher könnte ich so ziemlich jeden auftretenden Charakter meucheln – einschließlich der saudoofen Protagonistin, ihrem zukünftigen Exmann, ihrer ständig nörgelnden Teenager-Tochter und dieser Gesellschaft von Müttern, bei denen frau echt gut nachvollziehen könnte, wenn wegen solchen Müttern unsere Gesellschaft untergeht. Der einzige einigermaßen sympathische Charakter ist der vierjährige Julius. Bisher sympathisiere ich auch noch mit Trudi, einer wohl etwas anderen Art Psychologin mit spiritualistisch veranlagten Wesen, die immerhin Partei für ihre Freundin ergreift. Auch die Handlung ist bisher sehr zäh. Eigentlich jammert die Protagonistin, deren Namen mir gerade überhaupt nicht einfallen will, nur rum: sie hat kein Geld, ihr Mann will sich scheiden lassen, ihre Tochter nervt und das Haus in dem sie wohnt (wohlgemerkt das Haus ihrer kürzlich erst verstorbenen Schwiegermutter), ist nicht gerade ein Paradies. Mal ehrlich, wenn ich ihr zukünftiger Exmann wäre, würde ich auch meine neu gewonnene Freiheit mit einer weniger nervenden Tusse feiern. Gut, zwar nicht gerade mit einem solchen Einstieg, wie er es hier präsentiert, aber naja. Genießen würde ich es halt, das ich das halbwegs unselbstständige Muttertier losgeworden bin. Sein Verhalten seinen Kindern gegenüber finde ich allerdings alles andere als fair. Allein dafür könnte ich ihn schon… . Nein, das sag ich jetzt nicht. Ein bisschen jugendfrei möchte ich schließlich noch bleiben.

Jedenfalls hoffe ich, dass das Buch besser wird… in den nächsten Seiten. Auf jeden Fall lächeln mich schon meine Shalvis-Bücher an, auch der Cunning hat schon in meine Richtung gezwinkert – ebenso die beiden Darynda Jones-Bücher. Ob das wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl ist??? (Stand: 09.46 Uhr)

Da zwischen Frühstücken, Abwaschen, Kuchenteigvorbereiten, Postschreiben und Präsentabelmachen doch einige Zeit verstrichen war, bin ich danach erst einmal kurz einkaufen gewesen, um noch einige Zutaten für den Kuchen zu besorgen, die frisch sein mussten. Noch während der Kuchenvorbereitungsphase, nach dem Einkaufen, bin ein paar Minuten zum Lesen gekommen. Und was soll ich sagen? Die Story hatte sich immer noch nicht entwickelt, war immer noch träge und ich konnte die 34-jährige – mittlerweile namentlich eingeprägte – Protagonistin Constanze, die mir trotz ihres Alters doch sehr naiv vorkommt, immer noch nicht leiden. Weswegen ich keine Probleme hatte, das Buch noch ein wenig beiseite zu schieben und mir mein Mittagessen zu kochen. Danach habe ich dann erst einmal eine etwas längere Lesephase eingelegt gehabt.

Danach hat sich die Story zwar etwas entwickelt, das nervige Teenager-Kind der Protagonistin ist nicht mehr ganz so nervig und es sind paar Nebencharaktere aufgetreten, bei denen ich immer noch überlege, ob ich die nicht schon aus weiteren Büchern der Autorin kenne. Mal ehrlich, Ronnie und Mimi traten doch in mehreren Büchern auf, oder??? O____o

Naja, auch egal. Jedenfalls bringen die beiden nicht nur Farbe in die Geschichte, sondern auch Schwung. Was wäre die hiesige Protagonistin nur ohne ein bisschen Anschub. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass es anscheinend immer noch Frauen gibt, die die Emanzipation verschlafen haben. Es ist wirklich schwierig für mich, mich mit einer solchen Protagonistin anzufreunden. Man kann ja in gewissem Maße unselbstständig sein, aber so unselbstständig und naiv ist schon ziemlich traurig. Ich weiß zwar aus persönlicher Erfahrung, dass es derartige Frauen wirklich gibt, die sich nicht nur von ihrem Mann finanzieren lassen (und das auch noch gut finden), sondern ihm einfach alles überlassen und wenn der Mann dann weg ist (auf und davon mit einer anderen, weil er die Unselbstständigkeit seiner eigenen satt hat), stehen solche Frauen immer dumm da und müssen lernen wieder selbstständig zu sein. Sowas finde ich immer wieder traurig, ist aber bedauerlicherweise immer wieder ein selbstgemachtes Leid. Also Mädels, überlegt euch gut, ob ihr eure Selbstständigkeit für einen Mann aufgeben wollt.

Die leicht depressive Phase des Buches habe ich glaube ich jetzt überstanden, da die Protagonistin langsam anfängt einzusehen, dass sie ohne ihren Mann wahrscheinlich besser dran ist und er sie bei der Scheidungsfolgenvereinbarung über den Tisch gezogen hat. Sehr frühe Erkenntnis. Besonders, da sie die Papiere ja schon unterschrieben hatte, ohne sie überhaupt wirklich zu verstehen. Was lernen wir daraus? Genau. Niemals etwas unterschreiben, was wir nicht verstehen. Das zwar eigentlich jedes Kleinkind weiß nur besagte Protagonistin nicht. Traurig, sag ich da nur.

Nach diesem Leseschwung, der mich fast zur Mitte des Buches gebracht hat (*juchu*), hab ich mich dann erst mal wieder auf die sieben Socken gemacht und hab mir endlich mal eine Sonnenbrille in Auftrag geben. Wird eigentlich auch mal Zeit. Ich freu mich schon drauf, wenn sie fertig ist. Der dann folgende Besuch bei meinem Opa im Krankenhaus (zweite Einlieferung innerhalb von 4 Wochen) war eher etwas deprimierend. Ich finde es jedes Mal traurig mit anzusehen, wie er da sozusagen vor sich hinvegetiert. Frau kann wirklich nur hoffen, niemals so zu enden. Einfach traurig. Zuhause ging es dann gleich erst einmal an die Gartenarbeit und Abendbrot, während bei Letzterem gleich einmal Detective Conan geguckt wurde. *____* Ich liebe Conan! Toll. *gg*

Nun wollte ich jedoch meinen bereits heute Morgen angefangenen Post aber schnell einmal beenden und posten. Eigentlich wollte ich auch gerne zwischendurch kleine Updates bringen, aber dadurch, dass ich heute so viel unterwegs war, war es mir leider nicht möglich. Dennoch habe ich mir aufgeschrieben, wann ich wie viel gelesen habe. Somit komme ich auf eine bisherige Lesezeit für den ersten Tag (die ich morgen noch aktualisieren werde) von 2 Stunden und 52 Minuten. Geschafft habe ich das erste Buch (Seite 149 von 316) daher noch nicht. Ich arbeite noch dran. Ich hoffe aber, dass ich es heute noch irgendwie beenden kann, auch wenn ich mich nachher erst einmal über Inspector Barneby hermachen werde.  

Bevor ich mich aber an Barneby und dem Weiterlesen mache, werde ich mich erst einmal über eure Blogs hermachen und schauen, wie sich der erste Tag so für euch entwickelt hat. Ich hoffe, ihr ward erfolgreicher als ich.  

Eure animasoul

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