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[7 Days 7 Books] Day 2



Eigentlich hatte ich ja vor, regelmäßig über den Tag verteilt ein Update zu bringen und die Gelegenheit hätte ich heute sicherlich auch gehabt, aber ich war stur und wollte versuchen, die gestrigen Versäumnisse nachzuholen. Leider hab ich das bisher nicht geschafft. -_____-

Nachdem ich gestern Barneby zu Ende gesehen hatte, hatte ich mich hinreißen lassen, weiter an meinem kleinen Computer-Problem zu arbeiten, was ich leider nicht beseitigen konnte. Daher hatte ich erst um 23.40 Uhr angefangen an „Die Mütter-Mafia“ weiterzulesen. Bis 01.21 Uhr habe ich dann auch durchgehalten. Aber auch, wenn ich so spät daran gelesen hatte, hatte ich es immer noch nicht überstanden. Aber Schlaf hat ab einem bestimmten Punkt Vorrang und ich war ein wenig müde gewesen von dem ganzen Rumtigern über den gestrigen Tag verteilt.

Viel glücklicher war ich darüber, dass ich heute einen ruhigeren Tag vor mir hatte. Nach dem Frühstück habe ich mich dann um 09.14 Uhr wieder ans Weiterlesen gemacht. Weit kam ich nicht, weil ich gegen 10.43 Uhr dazu verdonnert, mich der fiesen Bügelwäsche anzunehmen. Hab ich schon einmal erwähnt, dass ich Bügelwäsche hasse??? Aber ein Gutes hatte es immerhin, ich hatte ENDLICH mein erstes Buch ausgelesen.

Wirklich begeistert war ich nicht und für ein Sommerbuch war es mir ehrlich gesagt zeitweise zu ernst und depressiv. Gegen Scheidungsstress im Allgemeinen habe ich nichts, aber wenn dann noch die Thematik sexueller Missbrauch von Kindern ins Spiel kommt, ist das Ganze einfach keine sommerlich leichte Lektüre mehr. Ganz besonders dann, wenn das Kind mit einer Mutter (nicht die Protagonistin) gestraft ist, die ihrer, sobald diese sich anvertraut, nicht glaubt, getreu dem Motto: Aber Herr L. sieht doch so gut aus und er ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet! Das bildest du dir bestimmt nur auf, weil du keine Lust hast zum Klavierunterricht zu gehen! Ehrlich, der Mutter hätte ich zu gerne den Hals umgedreht. Dass ihre Tochter sich in den letzten Monaten so sehr verändert hat (von der Gewichtszunahme mal ganz abgesehen), ist ihr komplett verkannt geblieben. Als normal denke, weniger egomanische Mutter würde einem doch sicherlich eine gravierende Veränderung in Aussehen und Verhalten auffallen. Oder? Jedenfalls würde es mir auffallen. Ich wache ja schon – wenn es sein muss – mit Argusaugen über meine Nichten. Wie gesagt, ich hatte an das Buch ehrlich gesagt auch eine ganz andere Erwartungshaltung gehabt. Trotzdem hat mich das Buch nicht für sich einnehmen und begeistern.

Nach meiner Bügelaktion habe ich mich dann hingesetzt und mir das zweite Buch von meinem Stapel geschnappt. Entschieden habe ich mich für „die Patin“ von Kerstin Gier, dem zweiten Teil der Mütter-Mafia-Bücher. Hier habe ich aber eher nach dem Prinzip gehandelt, was weg ist, ist weg. „Die Patin“ ist zwar schon ein wenig besser und lässt sich auch angenehmer lesen, dennoch kann es mich bisher auch nicht begeistern. Die Charaktere sind immer ziemlich platt und auch hier werden wieder Elterntiere vorgestellt, die mich echt schockieren – nicht weil sie so unglaubwürdig sind, nein, weil es solche Elterntiere wirklich gibt. Traurig, aber wahr. Auch hier ist die eigentliche Geschichte wieder ernster als man für eine sommerliche Leselektüre annehmen würde. Bis auf Mimi, Ronnie, Julius und Anne ist mir der Rest (einschließlich der Protagonistin) ziemlich unsympathisch. Gut, die kleine Joanne und ihr Vater konnten trotz kleiner Auftritte mein Herz erweichen. *schnief* Aber gut. Ich bin ja noch nicht fertig. Ungefähr die Hälfte des Buches (Seite 183 von 314) habe ich jetzt hinter mir und die Geschichte ist bisher nicht sonderlich ereignisreich. Ich hoffe, das ändert sich noch und Constanze verliert etwas von ihrer Naivität, die mich langsam echt verzweifeln lässt. *seufz* Nach dem Gier kommt sicherlich ein Jones oder Shalvis dran. Ich brauch ein wenig mehr Handlung und Charakterentwickeln – und ein wenig mehr Leichtigkeit im Erzählfluss wäre auch nicht schlecht.

Ich habe aber, wie auch schon gestern, meine Lesezeiten notiert. Zusammengerechnet habe ich am heutigen Tag 4 Stunden und 34 Minuten (einschließlich der gestrigen 20 Minuten) gelesen. Somit habe ich bisher 7 Stunden und 26 Minuten gelesen, in zwei Tagen. Nicht sonderlich viel. Und sehr weit bin ich auch nicht gekommen. *seufz* Ich bin wirklich eine Schnecke geworden, wenn es darum geht, in meiner Muttersprache zu lesen. In den letzten Monaten habe ich wirklich zugelegt, wenn es darum geht englischsprachige Bücher zu lesen.

Gut, ich will euch jetzt nicht ganz so viel von eurer Lesezeit klauen und mach mich erst einmal daran, eure Blogs abzuklappern. Und auch wenn ich nicht überall und immer einen Kommentar hinterlasse, könnt ihr mir ruhig glauben, dass ich da war.  

Ich wünsche euch noch einen lesereichen zweiten Aktionsabend. ^^
Eure animasoul

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