Direkt zum Hauptbereich

[7 Days 7 Books] Osterspecial 2014 – Fazit



Gern hätte ich das Fazit gestern noch geschrieben und gepostet, aber nach der dreistündigen Deutsch-KA war ich einfach nur durch und wollte meinen Abend genießen bzw. ab in mein Bett. Deswegen gibt es meine kleine Zusammenfassung erst heute. ;) 

Die 7D7B-Woche war so schnell vergangen, dass ich selbst ganz erstaunt war und es kaum fassen konnte, dabei hatte doch Woche doch eigentlich gerade erst begonnen, und dann sollte schon wieder Ostermontag sein? Oo *Puh, aber so war es nun einmal und das bedeutete für mich ja dann am Ostermontag neben ein paar ruhigen Lesemomenten, mich schon wieder auf die Schule vorzubereiten. Dennoch habe ich so einiges in dieser Woche geschafft gehabt – sogar 4 der vorgenommenen Bücher konnte ich lesen. *yeah* 

Angefangen hatte ja die Woche im Zeichen der Historicals bei mir. Mein erstes Buch war „How To Rromance a Rake“ von Manda Collins. Ich mag dieses Buch sehr, die Charaktere sehr sympathisch und nicht ganz so vorausschaubar, wie man vielleicht gedacht hätte. Aber sehr schön und Alec und Juliet waren so tolle Protagonisten, dass man ihre Story einfach nur genießen konnte. 

Und weil es so schön war mit den beiden habe ich mir gedacht gehabt, dass ich mich auch gleich zum letzten Ugly Duckling-Band aufmache, mit der Geschichte von Maddie und Christian in „How To Entice an Earl“. Auch die Geschichte war gut, wenn auch leider etwas vorausschaubarer als der Vorgängerband. Dennoch gab es die eine oder andere schöne Szene. Leider, und das war hier mein größter Kritikpunkt, wird einem Leser nicht genau nahegebracht, wann bei Christian der Sinneswandel an sich einsetzt. Sehr schade! 

Nach den Historicals war ich am Überlegen, ob meine nächste Richtung eher Fantasy für Erwachsene oder eine Jugendbuch-Dystopie werden sollte? Oder doch eine weitere Runde Historicals? Ich habe mich dann für „Divergent“ von Veronica Roth entschieden gehabt, wovon ja momentan gerade die Verfilmung im Kino läuft. 

Mit „Divergent“ flogen nur so die Seiten um sich und das Buch war recht schnell gelesen. Das ist ein Pluspunkt für mich, dass man es schnell lesen kann. Die Schrift und Schriftgröße waren zudem auch sehr angenehm und nicht so klein, wie man es bei den Historicals kennt, was das Lesen wirklich sehr angenehm macht. Dennoch ist und bleibt dieses Buch diskussionswürdig – für mich. Ich weiß, dass viele von euch so begeistert von dem Buch sind und meine Kritik nicht wirklich sehen wollen/an sich sehen. Aber ich bin jemand, der sich gerne mit der Geschichte an sich auseinandersetzt und es verwirrt mich ungemein, dass die Charaktere ihr System nicht hinterfragen bzw. überhaupt mal hinterfragen, wie es entstanden ist. Und dann auch noch der Punkt, wo Tris sieht, dass sie – also ihre Gesellschaft – eher in der Stadt eingeschlossen wird als alles Äußere ausgeschlossen. Da fängt man doch als Mensch an nachzudenken und zu hinterfragen, warum. Oder sehe das einfach nur ich so? Auch der Aufbau der Gesellschaft und Fraktionen an sich bleibt oberflächlich. Das kann für mich ruhig noch etwas detailgenauer sein, sodass man da wirklich kein Raum für Fragen hat bzw. es einem logisch erscheint. 

Mit dem Nachfolgeband „Insurgent“ wurde das auch nicht besser. Es wird zwar ansatzweise die Außenwelt thematisiert, aber dennoch scheint es niemanden zu interessieren. Ähm, ja. Da fällt mir nix zu ein. Auch die Vorausschaubarkeit ist viel zu sehr gegeben. Dass die Fraktionslosen letztendlich das tun, was sie tun, war abzuwarten. Und ich finde es schrecklich, dass viele, die angeblich so wahnsinnig intelligent sind, das nicht sehen können, von den Charakteren her. Das ist so offensichtlich, dass es einen beißt. Böse beißt sogar! Auch werde ich im zweiten Band mit Tris nach wie vor nicht warm. Ihre Charakterisierung ist einfach zu ungenau. Irgendwie habe ich da manches Mal das Gefühl, dass die Autorin selbst nicht weiß, in welche Richtung ihre Protagonistin sich entwickeln soll. Manches Mal scheint sie intelligent, dann wider der Intelligenz sprechend waghalsig und dann wieder blind für ihre Umgebung und im nächsten Moment sieht sie Dinge, die anscheinend kein anderer sieht. Hm. Sie ist für mich ein wandelndes Paradoxon, was sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit charakterlich mit der Situation ändert, um wahrscheinlich einen anderen Handlungsbogen – so wirkt es zumindest – mit einflechten zu können. Auch die Liebesbeziehung zu Four wirkt blass und unglaubwürdig. Zwischen den beiden scheint es kein wirkliches Vertrauensverhältnis zu geben, auch wenn beide meinen einander zu lieben. Auch das ist für mich ein Teilwiderspruch, den ich nicht nachvollziehen kann, weil gerade in dieser Welt sind die beiden auf eine Vertrauensbeziehung angewiesen. Wenn diese nicht da ist, ist die ganze Sache mit der Beziehung meiner Ansicht nach Quark. 

Am letzten Tag habe ich dann auch noch – wider besseren Wissens – mit „Allegiant“ angefangen. Dieses Mal gibt es Perspektivwechsel zwischen Tris und Four. Das finde ich mal wirklich gut. Ich mag es, dass ich endlich auch einmal sehe, was Four denkt und fühlt. Das hat mir gerade in den ersten Bänden sehr gefehlt. Dennoch ist schon absehbar, dass die beiden sich a) entweder trennen, damit Four seine ihn benutzende Mutter (was alle sehen, nur Four nicht) in Schach halten kann und Tris in die Außenwelt geht, um eine Art Komplett-Revolution zu starten oder b) beide gehen in die Außenwelt, begleitet von einigen ihrer Divergent-Kollegen. Ich bin gespannt. Bisher ist Four ein wenig klar geworden, dass seine Mutter ihn benutzt und nicht vertraut und er aufgrund der weitergehenden Geschehnisse mit den Fraktionslosen eigentlich nicht bleiben kann – und Tris, die auf der Abschussliste seiner Mutter ganz oben steht, schon gar nicht. Ich bin mal gespannt. Gerade erst ist Lynn gestorben. *schnief* Ich finde es so traurig, dass die Autorin regelmäßig liebgewonnene Charaktere ausradiert. Ich hoffe nur, dass Uriah (auch wenn ich nicht wirklich daran glaube) nicht das gleiche Schicksal erleidet. T___T 

In diesem Sinne bleibt zusammengefasst zu sagen, dass ich vier Bücher vollständig gelesen habe und Buch Nr. 5 angefangen. Aber nicht sehr viel. Nur die ersten zwei Kapitel. ;) Insgesamt komme ich auf eine Anzahl von 1.652 gelesenen Seiten. Für vier Bücher nicht schlecht, nicht schlecht. Die gelesenen Seiten von „Allegiant“ habe ich im Übrigen nicht mit berücksichtigt, weil ich es als eBook angefangen habe und es mir keine Seiten auswirft, sondern nur Prozent. ^^ 

Das war es dann auch schon mit meinem abschließenden Statement zur diesjährigen 7D7B-Osterspecial-Ausgabe. Ich möchte mich dennoch einmal ganz herzlich bei allen Teilnehmern für die Teilnahme bedanken sowie eurer großen Beteiligung in Form von Kommentaren und interessanten Posts bedanken. Ihr seid alle einfach klasse und wenn ich in der nächsten Woche einmal dazu komme (da ist ja ein Feiertag *hibbel*), dann möchte ich gerne vorstellen, welche Bücher neu auf meiner WuLi sind, dank euch. ;) 

Abschließend wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende mit strahlendem Sonnenschein. Genießt das Wochenende! 

Eure animasoul

Kommentare

  1. Ich finde es schön, dass du bei all deinem Stress die Zeit so genießen und so viel lesen konntest. :) So eine Woche ist wirklich immer wieder erstaunlich kurz, aber deshalb müsst ihr die 7D7B ja schließlich immer wieder organisieren. ;)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Review] Dahl, Victoria – Bad Boys Do (Donovan Brothers Brewery #2)

About the author: Victoria Dahl lives with her family in a small town high in the mountains. Her first novel debuted in 2007, and she’s gone on to write seventeen books and novellas in historical, contemporary, and paranormal romance. Victoria's contemporary romance, Talk Me Down, was nominated for both a RWA Rita Award and the National Readers' Choice Award. Since then, her books have been nominated for two more Rita Awards, and she hit the USA Today Bestseller list with the anthology Midnight Kiss.
Description: Olivia Bishop is no fun. That's what her ex-husband said. And that's what her smart bob and glasses imply. So with her trademark determination, Olivia sets out to remake her life. She's going to spend time with her girlfriends and not throw it all away on some man. But when an outing with her book club leads her to a brewery taproom, the dark-haired beauty realizes that trouble — in the form of sexy Jamie Donovan — may be too tempting to avoid. 
Jamie Donovan …

Leipziger Buchmesse 2017 – im nächsten Jahr wieder?

Bevor ich hier anfange, gleich richtig in die Tastatur zu hämmern, möchte ich gleich eines vorwegnehmend klarstellen: DAS ist jetzt kein Erlebnisbericht über den gestrigen Messebesuch. Wer das denkt bzw. erwartet, sollte gleich weiterblättern. Denn dazu ist der Beitrag nicht gedacht. Ja, es war ein schönes, aber auch sehr anstrengendes Erlebnis. Das ist und bleibt auch mein Fazit. Da brauche ich nicht extra umschreiben, an welchen Ständen und in welchen Hallen ich unterwegs war. Oder wollt ihr davon etwa schon wieder den x-ten Beitrag lesen? Nein? Dann dürft ihr gerne weiterlesen. 😉

[Crazy Reads] Februar 2012

Momentan bin ich irgendwie so beschäftigt, dass ich nicht wirklich zu irgendetwas komme. Seitdem ich beschlossen habe, mehr aus mir raus zu gehen, und auch vor die Tür, habe ich mich am Montag nach vier Handtüchern und einem Bademantel (= Saunabesuch) und dem lieben Hinweis von Soleil auf ihrem Blog dazu entschlossen, ganz spontan zur Leipziger Buchmesse zu fahren. Deswegen bin ich ehrlich gesagt etwas beim Planen und Gucken etc. Alles was halt dazu gehört. Will ja schließlich den Tag, den ich dort verbringen werde, sinnvoll nutzen.
Leider haben meine besten Freundinnen keine Zeit, mich zu begleiten, wofür ich Verständnis habe. Auch das andererseits bekundete Interesse seitens meiner Schwester nützt leider nicht viel, da sie arbeiten muss. Bei mir klappt somit nur der Samstag. Ich hoffe, ich kleines scheues Reh werde den Tag unbeschadet überstehen. *bibber* 
Aber nun erst einmal zu meinen gelesenen Büchern im Februar. Mal ehrlich, haben wir echt schon wieder März? Ist echt schon fast d…