12.05.2016

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Ich bin gerade fleißig dabei ein paar Dinge neu zu gestalten auf und für meinen Blog. Ein bisschen am Design habe ich ja schon gebastelt, aber es folgen demnächst noch ein paar Sachen mehr. 

Einige der Sachen habe ich schon länger in meinen Gedanken kreisen, andere habe ich mir jetzt zur Aufgabe gestellt, um mich von den traurigen Erlebnissen dieser Woche etwas zu distanzieren. 

Am Dienstag, den 10.05.2016, folgte einer der schwersten Wege, die ein Tierbesitzer und -liebhaber nur machen kann: Der Weg zum Tierarzt. Normalerweise wäre der Gang nicht einmal halb so schlimm, wenn man nicht genau wüsste, dass man sich von seinem geliebten Tier für immer verabschieden muss. Immer noch fällt es mir schwer, nicht alle fünf Minuten nach meinem Schmusetiger zu gucken und mich zu fragen, wo er schon wieder ist. Auch wenn ich genau weiß, dass ich nie wieder sein freches Grinsen, sein lauten Schnurren oder seine verschmuste Art genießen werde. 

Mein Schmusekater war sehr krank und der Tierarzt konnte leider auch nicht mehr sehr viel für ihn machen. Wir haben zwar jetzt gut zwei Monate versucht, ihn wieder aufzupeppeln und ihn wieder auf die Beine zu bringen, haben ständig das Futter gewechselt, damit er überhaupt Nahrung zu sich nimmt. Teilweise haben wir ihn ja "Zwangsfüttern" müssen, weil seine Grippe so schlimm war, dass er sein Futter nicht riechen konnte. Es brach mir jeden Tag aufs Neue das Herz zu sehen, wie schnell sich sein Gesundheitszustand verschlechterte und wie sehr er abgemagert war. Auch tat es mir unendlich weh zu sehen, dass er nicht einmal problemlos laufen konnte. 

Trotz seines jungen Alters von gut vier Jahren hat unser Charlie seine Agilität eingebüßt und brauchte nach jedem fünften Schritt eine längere Pause. Das war sehr schwer und traurig für uns mitanzusehen. Deswegen hatten wir uns in Absprache mit dem Tierarzt für diesen schweren und schmerzlichen Schritt entschieden. Immerhin braucht sich unser Tiger nicht mehr zu quälen... 

Eure animasoul

Kommentare:

  1. Das ist wirklich schlimm. Es tut mir sehr leid für euch. Es tut immer weh, wenn man sich von einem Tier für immer verabschieden muss. Aber wenn es dann noch so jung ist und theoretisch noch so viele Jahre vor sich gehabt hätte, fällt es noch einmal so schwer. Fühl dich fest gedrückt!

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    1. Danke. :)

      Ich gucke immer noch, ob mein Tiger vor der Tür sitzt, kuscheln will oder was zu fressen haben möchte. Er war immer da. Da fehlt es einem schon, wenn er nicht da ist, morgens auf einen lauscht und zur Tür hineinguckt, um zu zeigen, dass er da ist und seine Aufmerksamkeit fordert.

      Er hat auch so total liebe Angewohnheiten gehabt, auch wenn man sich erschreckt hat, dass er mal so ganz spontan bei einem auf dem Schoß gehüpft ist und sich ankuschelte. ^^

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    2. Ja, das kenne ich. Ich schaue auch immer noch nach Logan und Shandy. Aber immerhin haben wir all die wunderschönen Erinnerung an unsere Samtpfoten und hatten eine tolle Zeit mit ihnen.

      *g* Ich glaube, das spontan anspringen, kuscheln und erschrecken gehört einfach zu jeder Katze. :)

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