Direkt zum Hauptbereich

[Review] Clare, Cassandra – City of Heavenly Fire (The Mortal Instruments # 6)


About the author:
Cassandra Clare is the #1 New York Times bestselling author of the Mortal Instruments series and the Infernal Devices trilogy. She was born overseas and spent her early years travelling around the world with her family and several trunks of books. Cassandra lives in western Massachusetts with her husband, their cats, and these days, even more books. 

Description:
In this dazzling and long-awaited conclusion to the acclaimed Mortal Instruments series. Clary and her friends fight the greatest evil they have ever faced: Clary’s own brother.
Sebastian Morgenstern is on the move, systematically turning Shadowhunter against Shadowhunter. Bearing the Infernal Cup, he transforms Shadowhunters into creatures out of nightmare, tearing apart families and lovers as the ranks of his Endarkened army swell.
The embattled Shadowhunters withdraw to Idris – but not even the famed demon towers of Alicante can keep Sebastian at bay. And with the Nephilim trapped in Idris, who will guard the world against demons?
When one of the greatest betrayals the Nephilim have ever known is revealed, Clary, Jace, Isabelle, Simon, and Alec must flee – even if their journey takes them deep into the demon realms, where no Shadowhunter has set foot before, and from which no human being has ever returned…
Love will be sacrificed and lives lost in the terrible battle for the fate of the world in the thrilling final instalment of the classic urban fantasy series The Mortal Instruments. 

My Thoughts:
"City of Heavenly Fire" ist der letzte, heiß ersehnte und gleichzeitig gefürchtete Abschluss der Mortal Instruments Serie um Clary, Jace & Co. Und wie mit jedem Abschlussband kann man es einfach nicht jedem Leser recht machen.

Es gibt wieder bestimmte Aspekte, die ich mochte und welche, die ich nicht mochte. Zum einen mochte ich wirklich die Verflechtung aus verschiedenen Erzählperspektiven, die sich wirklich gut ergänzt haben. Auch das Zusammenspiel der sechs zentralen Figuren war sehr schön mitanzusehen. 

Was mich allerdings störte, war, das Sebastian als Opfer und nicht als Täter zum Schluss dargestellt wurde. Ein Mensch, der quasi an der Durchführung eines Genozid arbeitete, wird als Opfer seines eigenen Vaters und der eigenen Sehnsucht verkörpert? Ein bisschen sehr paradox und irgendwie kann ich dieses Bild nicht gänzlich abschütteln, weil man als Leser gezwungen wird, den Bösewicht nicht mehr als Bösewicht anzuerkennen und letztendlich, wenn sein Plan misslingt, ihn zu betrauern. Das ist ein Konzept, was nicht ganz aufging und mit dem ich meine Probleme hatte. 

Ein weiteres Konzept, mit dem ich meine Probleme hatte, war das Auflösen der letzten Schwierigkeit, nachdem das größte Problem aus der Welt geschaffen war. Das war nämlich ziemlich absurd und zu künstlich eingefügt, als dass es wirklich überzeugen konnte. Wie bereits schon einmal erwähnt: Simons Mal scheint ja die Problemlösung Nummer 1 geworden zu sein – egal, ob es beim Bezwingen der Bösewichter ist oder es sich dabei um anderweitige Problemlösungen handelt. 

Gleiches gilt für die angeblich so überraschende Intrige. Ich fand diese logisch und dachte eigentlich, dass das Ganze schon in Band 5 aufliegt. Das war da aber leider nicht der Fall. Was mich überrascht, ist, dass es angeblich für alle so überraschend war, obwohl die Natur der Intriganten doch bestens bekannt war… 

Ein Aspekt, der mir allerdings in Band 6 besonders gut gefallen hat, ist da Zusammenfließen aller Shadowhunter-Serien von Cassandra Clare. Hier fließen zu den Mortal Instruments auch noch die Infernal Devices und Dark Artificials hinzu. Dieses Zusammenspiel mochte ich persönlich sehr gerne und es hat meine Neugierde für die Infernal Devices wieder neu entflammt. Allerdings hat dieser Abschlussband hier auch dafür gesorgt, dass ich richtig neugierig auf die neue Reihe der Autorin geworden bin, da hier Emma und Julian, die ja in den Dark Artificies den zentralen Punkt bilden, hier bereits als Kinder auftreten und einen Ausblick darauf geben, was uns möglicherweise in deren Geschichte erwarten könnte. 

Schlussendlich lässt sich sagen, dass ich diesen Abschlussband in gewisser Weise spannend fand, da es hier und da wieder ordentlich Action gab, aber auch die kleinen romantischen Gesten von Jace haben ihren Beitrag geleistet. Glücklicherweise waren sie so gering in das sonstige (Kampf-)Geschehen eingeflochten, dass man sie noch als logisch und überzeugend abnehmen konnte. Es bleibt also jedem selbst überlassen, ob er sich nach dem ersten Zyklus der Mortal Instruments Serie noch auf den zweiten stürzen möchte. Ich selbst fand ihn gut, aber nicht überragend gut, dass ich sagen kann, ihr müsst ihn selbst lesen. Das kann ich nicht, sondern überlasse es euch selbst, euch ein Bild davon zu machen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Review] Dahl, Victoria – Bad Boys Do (Donovan Brothers Brewery #2)

About the author: Victoria Dahl lives with her family in a small town high in the mountains. Her first novel debuted in 2007, and she’s gone on to write seventeen books and novellas in historical, contemporary, and paranormal romance. Victoria's contemporary romance, Talk Me Down, was nominated for both a RWA Rita Award and the National Readers' Choice Award. Since then, her books have been nominated for two more Rita Awards, and she hit the USA Today Bestseller list with the anthology Midnight Kiss.
Description: Olivia Bishop is no fun. That's what her ex-husband said. And that's what her smart bob and glasses imply. So with her trademark determination, Olivia sets out to remake her life. She's going to spend time with her girlfriends and not throw it all away on some man. But when an outing with her book club leads her to a brewery taproom, the dark-haired beauty realizes that trouble — in the form of sexy Jamie Donovan — may be too tempting to avoid. 
Jamie Donovan …

Leipziger Buchmesse 2017 – im nächsten Jahr wieder?

Bevor ich hier anfange, gleich richtig in die Tastatur zu hämmern, möchte ich gleich eines vorwegnehmend klarstellen: DAS ist jetzt kein Erlebnisbericht über den gestrigen Messebesuch. Wer das denkt bzw. erwartet, sollte gleich weiterblättern. Denn dazu ist der Beitrag nicht gedacht. Ja, es war ein schönes, aber auch sehr anstrengendes Erlebnis. Das ist und bleibt auch mein Fazit. Da brauche ich nicht extra umschreiben, an welchen Ständen und in welchen Hallen ich unterwegs war. Oder wollt ihr davon etwa schon wieder den x-ten Beitrag lesen? Nein? Dann dürft ihr gerne weiterlesen. 😉

[Review] Cole, Kresley – Poison Princess (Arcana Chronicles #1)

About the author: Kresley Cole is the #1 New York Times and Publishers Weekly bestselling author of the Immortals After Dark paranormal series. Her IAD books have been translated into seventeen foreign languages, garnered two RITA awards, and consistently appear on bestseller lists in the United States and abroad. Poison Princess is her first young adult novel. 
Description: She could save the world — or destroy it. 
Sixteen year old Evangeline "Evie" Greene leads a charmed life — until she begins experiencing horrifying hallucinations. When an apocalyptic event decimates her Louisiana hometown, killing everyone she loves, Evie realizes her hallucinations were actually visions of the future — and they’re still happening. Fighting for her life and desperate for answers, she must turn to her wrong-side-of-the-bayou classmate: Jack Deveaux. 
But she can’t do either alone.
With his mile-long rap sheet, wicked grin, and bad attitude, Jack is like no boy Evie has ever known. Even thoug…