[Review] Kane, Stacia – City of Ghosts (Downside Ghosts #3)



About the author:
Stacia Kane has been a phone psychic, a customer service representative, a bartender, and a movie theatre usher, and she thinks that writing is more fun than all of them combined. She wears a lot of black, still makes great cocktails, likes to play music loud in the car, and thinks Die Hard is one of the greatest movies ever made. She believes in dragons and the divine right of kings, and is a fervent Ricardian. She lives outside Atlanta with her husband and their two little girls. 

Description:
IT’S A THIN LINE BETWEEN ALIVE AND UNDEAD.

Chess Putnam has a lot on her plate. Mangled human corpses have started to show up on the streets of Downside, and Chess’s bosses at the Church of Real Truth have ordered her to team up with the ultra-powerful Black Squad agency to crack the grisly case. 

Chess is under a binding spell that threatens death if she talks about the investigation, but the city’s most notorious crime boss — and Chess’s drug dealer — gets wind of her new assignment and insists on being kept informed. If that isn’t bad enough, a sinister street vendor appears to have information Chess needs. Only he’s not telling what he knows, or what it all has to do with the vast underground City of Eternity. 

Now Chess will have to navigate killer wraiths, First Elders, and a lot of seriously nasty magic — all while coping with some not-so-small issues of her own. And the only man Chess can trust to help her through it all has every reason to want her dead. 

My Thoughts:
Wenn ich diese Buchreihe in eine Bilderreihe umwandeln müsste, würde jedes einzelne Gemälde finsterer und grausiger werden. Und das liegt nicht nur an den immer teilweise brutaleren und blutigeren Szenen, die in den Geschichten geschildert werden, sondern weil die Hauptträgerin der Story – also die Protagonistin – immer düsterer wird und sich immer mehr ihr eigenes Grab schaufelt. 

An dem Weltenaufbau lässt sich ja nicht mehr viel meckern, den habe ich zwischenzeitlich (fast) akzeptiert, sonst würde ich ja wohl kaum daran weiterlesen. Aber ich habe ihn nur einigermaßen akzeptiert. Ich bestreike immer noch diese extreme Widersprüchlichkeit, bei der ich jedes Mal mit dem Kopf gegen eine Wand knallen könnte. Ich weiß nicht, wieso jemand ein derartig unharmonisches Weltbild erschafft. Das ist und wird mir wahrscheinlich immer schleierhaft bleiben. 

Auch der Sprachgebrauch in Dialogen mit Terrible und Bump wird einfach nicht besser. Dieser degenerative und billige Dialekt bleibt beibehalten, was zwar ab diesem Punkt nachvollziehbar ist, aber absolut zum Verzweifeln ist. Ganz ehrlich, ich war echt versucht die Dialoge zu überspringen, weil es mich nervt, dass ich jedes Mal ein paar Zeilen zurückgehen muss um zu verstehen, was gerade Phase zwischen den Dialogpartnern ist. *seufz* 

Wie bereits in den Vorgängerbänden verbinden sich hier an einem bestimmten Punkt wieder einmal die Haupt- und Nebenhandlung zu einem zusammengehörigen Geflecht, was nicht verwunderlich ist, da die Autorin hier nach einer Art Schema-F-System zu verfahren scheint. Gleiches gilt wohl bis zu einem gewissen Maße für die Dreiecksbeziehung zwischen Lex, Terrible und Chess. Mal geht Chess zwei Schritte vor und dann gleich wieder fünf Schritte zurück, was ihre Beziehungswilligkeit anlangt. Warum das beide Männer mitmachen, ist mir ein absolutes Rätsel. Zumal beide mit Sicherheit (und hier meine ich hauptsächlich Terrible) jemand besseren kriegen könnten als Chess. Das Drogen-Dienstleistungs-Prinzip wird hier nach wie vor weitergeführt, gleiches gilt für das Weltbild, dass Drogen okay sind. Ich finde es immer noch kritisch und äußerst bedenklich, hier eine Protagonistin als Heldin zu inszenieren, die Drogenmissbrauch und Prostitution für Drogen romantisiert. Zumal es ein absoluter Kontrast ist, dass Chess – die Protagonistin – für ihren Drogenmissbrauch insgeheim auch noch belohnt wird. Mehr oder weniger. 

Zudem finde ich es immer noch absolut bedenklich, dass sich Chess einfach nicht weiterentwickelt. Sie ist einer der statistischsten Charaktere, den ich in den letzten Jahren begegnet bin und finde es unglaublich schade, da ich glaube, dass in diesem Charakter, trotz all seiner Fehler auch ein gewisses Potential steckt. 

Man kann ja schließlich hoffen, dass sich das ab Band 4 ändert, oder?

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