[Review] Maise, Ella – To Hate Adam Connor


About the author:
Ella loves nothing more than to escape real life to find those very few magical moments in a book. She loves how it has the power of stealing your worries away, putting a smile on your face, and of course sometimes making you crush on fictional characters. If she can manage to do even one of those things for a reader, she will be a happy writer. Ella Maise, an avid reader and a big dreamer, is the author of To Love Jason Thorn, I'm Yours, and the Alexander & Maya series. 

Description:
So you may ask, who is Adam Connor? He is the recently divorced, Academy Award-winning actor who just moved in next door with his kid. He also happens to be an exquisite male specimen and the most infuriating sly bastard I’ve ever come across. 

Let’s be honest here, wouldn’t you wanna take a peek over the wall to catch a glimpse of him, hopefully when he is naked? Wouldn’t you melt away after watching him work out as his five-year-old kid cheered him on? Do I even have to mention those abs, the big bulge in his pants, or that arm porn? Oh, wait, you would never spy on him? Sure… 

While I was being thoughtful by not breaking and entering and was actually considering going over to offer him a shoulder—or maybe a boob or two—to cry on (y’know, because of his divorce), instead he had me thrown in jail after a small incident. Jail, people! He was supposed to grant me countless orgasms as a thank you, not a jail cell. 

After that day, I was mentally plotting ways to strangle him instead of jumping his bones to make sweet love. So what if my body did more than just shiver when he whispered dirty little things in my ear? I can’t be held responsible for that. And when was the last time he’d kissed anyone anyway? Who’d enjoy a kiss with a side of heart attack? 

Even if he and his son were the best things since sliced bread—and I’m not saying he was—I couldn’t fall for him. No matter what promises he whispered on my skin, my curse wouldn’t let us be. I wasn’t a damsel in distress—I could save myself, thank you very much—but deep inside, I still hoped Adam Connor would be the hero of my story. 

My Thoughts:
Nachdem mir "To Love Jason Thorn" so gut gefallen hatte, war klar, dass ich um eine so verführerische Geschichte wie "To Hate Adam Connor" nicht lange herumschleichen werde. Und zack, so war es auch.

Hier wird die Geschichte von Lucy und Adam Connor erzählt. Lucy ist aufgrund der Entwicklungen von Olives und Jasons Geschichte bei den beiden eingezogen und gelangt somit in eine verführerische, aber höchstgefährliche Situation: Adam Connor, Jasons neuen Nachbarn und ebenfalls ein erfolgreicher Filmstar, über die Mauer zu beobachten. Dass das irgendwie zu Ärger führt, ist klar und die beiden Protagonisten starten schon einmal ihre gemeinsame Geschichte auf den falschen Fuß. Was aber für den Leser mehr als unterhaltsam ist. ;) 

Die Erzählung ist auch hier wieder gut strukturiert, realistisch und flüssig erzählt. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Lucy und Adam hin und her. Allerdings gibt es hier wieder einige Aspekte in der Handlung, die dafür sorgen, dass mir auch hier das sogenannte i-Tüpfelchen fehlt. Einer der Aspekte ist die beinahe-Vergewaltigung von Lucy und die etwas lieblose Behandlung dieser Thematik durch die Autorin. Es tut mir leid, aber ich bin bei solchen Thematiken sehr kritisch und ich mag es nicht, wenn versucht wird, die Thematik und die daraus resultierenden Problemlagen für die Protagonistin unter den Teppich zu kehren. Auch dann nicht, wenn die Autorin hier versucht eine Art Konter einzubauen. So wird hier der Effekt auf Lucy mir doch zu schwach wiedergegeben. 

Einer der nächsten Aspekte, die mir hier schiere Bauchschmerzen verpasst hat, war diese gekünstelte Dramatik um Adams Sohn und der eigentlich schon gelaufenen Eheschlacht mit seiner Ex-Frau. Diese hätte doch nun wirklich gar nicht sein müssen. Damit wurde die sonst so heitere Stimmung sehr stark getrübt und es tat mir um die Charaktere leid, die weniger Zeit hatten, sich ihrer Gefühle bewusst zu werden und Zeit miteinander zu verbringen. 

Lucy und Adam sind ein schönes Paar und Lucy gibt sich viel Mühe mit Adams Sohn, was sich hier und da auch schon in einer Wasserschlacht zu Ungunsten von Adam niederschlägt. Für mich hätte der Negativaspekt der Presse definitiv gereicht, da hätte man eine so schöne und humorvolle Idee nicht mit so viel negativen Handlungen und Thematiken verhunzen sollen. 

"To Hate Adam Connor" hat aber definitiv auch seine schönen Seiten, es ist allerdings nicht ganz eine so leichte und humorvolle Geschichte wie die von Olive und Jason. Lucy und Adam sind schon ein ernsteres Paar und haben auch mit ein paar anderen, ernsteren Problemen zu kämpfen. Diese machen das Paar nicht wirklich unsympathischer, aber dafür die Geschichte weniger humorvoll und leicht. Sie erinnert hier schon eher an die Grausamkeit der Welt und der Mitmenschen untereinander. 

Die Art und Weise wie Ella Maise ihre Geschichten erzählt, gefällt mir persönlich sehr gut: eine gut strukturierte Geschichte mit genau dem richtigen Maß an Humor ist eine Kombination, die das Potential hat bei mir einen Suchteffekt auszulösen. Diese Autorin werde ich definitiv im Auge behalten. ;)

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